Optimal für Urlaubsreisen ist das Auto, denn das ist Deinem Hund meist schon vor dem Urlaub vertraut.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass Du die Reise inklusive Pausen selbst planen kannst.

Hier findest Du alle wichtigen Infos um Deinen Hund DogFit fürs Auto zu machen! Vom richtigen Platz im Auto bis zu allen Tipps für eine angenehme und stressfreie Reise.

Wir wünschen Dir und Deiner Fellnase eine gute und angenehme Fahrt in Richtung wohlverdientem Urlaub!

Unbekanntes Gefährt Auto

Ist Dein Hund noch keine längeren Autofahrten gewöhnt, ist es wichtig, dass Du das Autofahren schon vor dem Urlaub mit ihm trainierst. Wie das geht? Ganz langsam vor allem und in ganz kleinen Schritten!

Nimm Dir einige Tage oder sogar Wochen dafür Zeit. Je gemächlicher und stressfreier das Training abläuft, umso entspannter werden die Autofahrten später sein!

  1. Zuallererst wird einfach nur ein- und ausgestiegen, und natürlich belohnt (mit Lob und Leckerlis). Wenn das klappt, so
  2. bleibt Dein Hund im nächsten Schritt für kurze Zeit im stehenden Auto sitzen.
  3. Wieder in einem nächsten Schritt wird die Tür zu seiner Hundebox kurz geschlossen, und dann wieder geöffnet.
  4. Erst dann wird die Autotür kurz geschlossen und wieder geöffnet,
  5. und erst in wieder einem nächsten Schritt der Motor gestartet.
  6. Erst viel später wird die erste wirkliche Autofahrt unternommen.

Das Tempo für diese Übungen bestimmt Dein Hund. Erst wenn er sich mit einem Schritt fühl fühlt, kommt der nächste. Wichtig ist, dass alles sehr behutsam und ohne jeden Zwang abläuft, und dass Dein Hund für jeden Schritt motiviert und belohnt wird (Lob, Leckerlis).

Die ersten kleineren Ausflugsfahrten werden schließlich durch lange Spaziergänge positiv besetzt, die Fahrtdauer wird nur sehr behutsam gesteigert. So wird das Autofahren als Positiverlebnis abgespeichert und gerne wiederholt!

Wo sitzt Dein Hund?

Hundebox.

Am besten in einer im Auto gut fixierten Hundebox. Denn die bietet höchste Sicherheit und vermittelt den meisten Hunden Ruhe und Geborgenheit (natürlich nur, wenn sie positiv daran gewöhnt werden).

Hat Dein Hund noch gar keine Erfahrung mit einer Hundebox gemacht, dann ist es am besten, Du gewöhnst ihn zu Hause daran, und erst, wenn er die Box angenommen hat, stellst Du sie ins Auto.

Hundenetz.

In einem Kombi auch möglich: Auf der Ladefläche hinter einem Gitter/Netz. Jedoch kommt Dein Hund dort weit weniger zur Ruhe. In alle Richtungen gibt es so viel zu sehen (inklusive Mitfahrender auf der Rückbank). Außerdem wird er, wenn Du Dein Auto irgendwo parkst und er kurz im Auto warten soll, eher von vorbeigehenden Passanten gestört, z.B. von Kindern.

Darüber hinaus sitzt Dein Hund auf der Ladefläche viel instabiler als in der Box, jede Fahrzeugbewegung wird direkt auf ihn übertragen, das gilt besonders für kleinere Hunde.

Da bei einem Urlaub immer auch das Gepäck in den Kofferraum muss, ist es wichtig, dass Dein Hund trotzdem genug Platz hat und kein Gepäckstück auf ihn fallen kann.

Hundegurt.

Eine andere Möglichkeit ist noch die Rückbank, wo Dein Hund mit einem Brustgeschirr angegurtet werden muss. Auch dieser Platz ist natürlich recht instabil, weshalb das nichts für zappelige oder ängstliche Hunde ist.

Wie immer gilt: Du kennst Deinen Hund am besten und weißt, wo im Auto er sich am wohlsten fühlt. Was die Sicherheit betrifft, so ist die Hundebox auf jeden Fall der beste Ort für Deinen Hund im Auto!

DogFit fürs Auto

  • Gesetzliche Bestimmungen: Wie der Hund im Auto transportiert werden darf, dafür gibt es landeseigene Bestimmungen. Eine Hundebox ist in jedem Fall eine korrekte Transportart und auch daher sehr zu empfehlen!
  • Gepäcksstücke fixieren! Vorsicht, bei einer Urlaubsfahrt ist das Auto erfahrungsgemäß sehr vollgepackt. Achte bitte unbedingt darauf, dass selbst bei einer starken Bremsung kein Gepäckstück auf Deinen Hund fallen kann!
  • Übelkeit vermeiden: Am besten Du fütterst Deinem Hund mindestens zwei Stunden vor der Fahrt nichts mehr!
  • Regelmäßige Stopps: Für Eure Autourlaubsreise mit Hund musst Du regelmäßige Pausen zum Trinken und Austreten: Und zwar mindestens alle zwei Stunden.
  • Hitzegefahr vermeiden: Achte am besten schon bei der Planung darauf, dass lange Fahrtetappen nicht in die Mittagshitze fallen! Und, man kann es leider nicht oft genug sagen, lass Deinen Hund bitte niemals bei heißen Temperaturen, auch nicht während kurzer Pausen, im Auto! Autos erhitzen sich in kürzester Zeit auf Temperaturen von 60 Grad und mehr. Jedes Jahr verenden viele Hunde auf diese Weise qualvoll…