Baden mit Hund 2017

Urlaub mit Hund in Frankreich

Hier findest Du viele tolle Tipps für Deinen Urlaub mit Hund in Frankreich.

Einreisebestimmungen für Frankreich

Das brauchst Du für Deinen Urlaub mit Hund in Frankreich:

  • einen EU-Heimtierausweis und Mikrochip-Kennzeichnung
  • eine gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt). Im Impass muss angegeben sein, wann die Auffrischungsimpfung notwendig ist (je nach Impfstoff)

Einfuhrbestimmungen für bestimmte Hunderassen:

Frankreich unterscheidet bei seinen Vorschriften, was die Einreise “gefährlicher” Hunderassen betrifft, in zweierlei Kategorien.

  • Hunde der 1. Kategorie: Frankreich untersagt die Einreise und Durchreise von sogenannten Kampfhunden der Rassen Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Mastiff, Tosa, die in keinem vom internationalen Hundeverband zugelassenen Stammbuch eingetragen sind. Wichtig: Ebenso zählen Hunde, die Ähnlichkeit mit diesen Rassen haben, zu dieser Kategorie.

  • Hunde der 2. Kategorie: Die Einreise und Durchreise von Hunden der 1. Kategorie sind dann erlaubt, wenn der Hund in einem vom internationalen Hundeverband zugelassenem Stammbuch eingetragen ist. Rottweiler und Hunde, die in ihren morphologischen Merkmalen nach dem Rassehund Rottweiler vergleichbar sind, gehören ebenso zur 2. Kategorie, benötigen aber kein Stammbuch. Die Verbringung von Hunden der zweiten Kategorie obliegt zahlreichen Bedingungen, die einen kurzen Aufenthalt in Frankreich quasi unmöglich machen, da Hund und Halter die verschiedenen Eignungsnachweis, Verhaltensbegutachtung, Besitzgenehmigung (diese ist mit einem Wohnsitz in Frankreich verbunden) in Frankreich absolvieren müssen. Willst Du Dich  regelmäßig und langfristiger in Frankreich aufhalten, empfehlen wir Dich beim Rathaus vor Ort zu erkundigen.

  • Übrigens: Hunde der Rassen (und nicht Typ) Dobermann, deutsche Dogge und Staffordshire Bull Terrier gehören nicht zu der ersten oder zweiten Kategorie. Ihre Einfuhr ist erlaubt. Das Tragen eines Maulkorbes und die Leinenführung von einer Volljährigen Person werden aber empfohlen.

  • Tipp: Bei der Einfuhr von Hunden, die diesen Kategorien ähneln, ist wirklich Vorsicht angebracht.  Im Zweifelsfall unbedingt eine Bescheinigung (detailliert und verständlich für die französischen Behörden) eines Tierarztes dabei haben, die bestätigt, dass Dein Hund nicht einer dieser Kategorien angehört. Denn ohne diese Bescheinigung oder im Fall einer nicht wahrheitsgemäßen Bescheinigung muss man mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen ‐ dies kann u.U. sogar zur Beschlagnahmung des Hundes führen. Wenn Du oder der Tierarzt nicht sicher sind, ob Dein Hund nicht eventuell doch einem verbotenen Hundetyp zugeordnet werden könnte, raten wir Dir, ihn lieber nicht nach Frankreich mitzunehmen.

Beste Hundereisezeit

ganzjährig

Länderinfos für Frankreich

Die Franzosen sind wahre Hundenarren. In Frankreich leben mehr Hunde als in vielen anderen mitteleuropäischen Ländern. Und das nicht als Wachhunde. Französische Hunde haben einen ebenso hohen Stellenwert wie Österreichische oder Deutsche. Sie begleiten ihren Herren überall hin, und das meist sogar ohne Leine.

Aus diesem Verständnis heraus werden auch vierbeinige Touristen mit offenen Armen willkommen geheißen. Sie sind nicht nur im Restaurant erlaubt, sondern auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum halben Fahrpreis können sie mitfahren. Kleine Hunde in einer Tasche oder Hundebox fahren im Zug für ca. 5 Euro mit.

Auch am Strand sind Hunde normalerweise erlaubt. Ausnahme ist, wenn es extra anderes ausgewiesen ist. Besonders in kleinen Ortschaften oder in der Nebensaison findet man für sich und seinen Hund ganz leicht geeignete Strandabschnitte. Eines ist nur zu beachten: In Südfrankreich wird am Wochenende gerne gejagt. Lass Deinen Hund zu diesen Zeiten daher am besten an der Leine!

Alles in allem ist Frankreich ein (bis auf die leider neuen “Kampfhunde”-Bestimmungen ein (fast)) perfektes Hundeurlaubsland!

Hier findest Du viele tolle Tipps für Deinen Urlaub mit Hund in Frankreich.